| Es wurde die ersten Gehörlosen-Elferräte des Gehörlosen-Vereins " Einigkeit " im Jahr 1933 gegründet und sie
waren sehr aktiv nur bei Gehörlosen in der Karnevalszeit.
Es wurde nur mit 7 Elferräte gegründet und waren aktiv bis der Krieg zu Ende war.
Als das erste Karneval-Mitglied war Willi Jung aktiv, der auch im Gehörlosen-Verein
" Einigkeit " als 1. Vorsitzender im Jahr 1931 bis 1956 aktiv war.
Willi Jung ( 1933 )
Als der Krieg beendet war, gab es keinen weiteren Gehörlosen - Karnevalsverein.
Nur Gehörlosen-Verein " Einigkeit " war vor und nach dem Krieg aktiv.
Jm Jahr 1976 wurde unser Verein " Bonner Gehörlosen KG " gegründet.
Willi Küster
Siegfried Steffens
( Foto aus Jahr 2004 )
Im Jahr 1976 waren die ersten Mitglieder Josef Brodesser, Helmut Liebert,
Josef Mück, Willi Schubert und Götz Wolny bis heute aktiv.
Ab Jahr 2000 war unser Verein mit e.V. anerkannt.
Es sind ca. 30 Mitglieder bis heute aktiv.
Politiker beim Stippeföttchen
Narren verweisen Bonner Politiker in die hinteren Reihen
Bonn. (bot) Die Narren haben am Mittwochabend die Politiker der Bezirksvertretung Bonn in die hinteren Reihen verwiesen: Tollitäten aus Dransdorf, Buschdorf, Ippendorf, der Altstadt, Graurheindorf und Dottendorf nahmen an den Tischen im Ratssaal Platz, Prinz und Bonna auf dem Podium.
Die Tollitäten hatten am Mittwoch das Sagen in der Bezirksvertretung. Foto: Heinz Engels
Bezirksvorsteher Helmut Kollig überreichte "dem Vorzeigepaar" Reiner II. und Kirsten I. ihre zweite Rate an städtischen Zuschüssen, 13 500 Euro. Andrea Eichenhorst (SPD) gab den "jungen Hüpfern" der Fraktionen Tipps für den Karneval - in Reimen und auswendig gelernt. Die Bezirksverordneten traten dabei zum Bützen und Stippeföttchen an.
(20.01.2005) www.kamelle.de
Hardtberg & westliches Bonn
Narren-Gipfeltreffen bei der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft
Tollitäten entspannen sich beim GDKG-Empfang
Dransdorf. (bne) Emol Prinz zo sin: Dieser Traum eines jeden traditionsbewussten Rheinländers ist für diese Herrschaften schon einmal in Erfüllung gegangen. Auch weil diesmal die Session so kurz ausfällt, sind sie seit nun zwei Wochen im Dauereinsatz.
Prinzenpaare aus Bonn und Umgebung geben sich ein Stelldichein bei der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft. Foto: Engels
Umso mehr genossen die Tollitäten ein paar Stunden gemütlichen Beisammenseins, zu dem sie die Große Dransdorfer Karnevalsgesellschaft (GDKG) eingeladen hatte. "Es gibt kein Protokoll, jeder kann tun und lassen, was er will", verkündete in seiner knapp gehaltenen Rede der GDKG-Präsident Werner Knauf. Seit rund 20 Jahren veranstaltet die GDKG einen Empfang, zu dem die Prinzenpaare der befreundeten Vereine eingeladen sind.
Aus Alfter, Buschdorf, Roisdorf, Lessenich-Meßdorf, Meckenheim, Swisttal-Ollheim und Beuel kamen die Prinzen und Prinzessinnen. Auch der Bürgerfestausschuss Heisterbacherrott und die Bonner Gehörlosen KG haben ihre Prinzenpaare nach Dransdorf entsandt. So viele schmucke Feder und prachtvolle Kostüme auf einmal sieht man nicht allzu oft. In einer lockeren Runde haben sich die Tollitäten über die Erlebnisse der letzten Wochen ausgetauscht.
"Jeder Tag und jeder Auftritt sind etwas Besonderes, der Gesprächsstoff geht uns wirklich nicht aus", sagte der GDKG-Prinz Karsten I. Der 38-Jährige freute sich über das gelungene Heimspiel in entspannter Atmosphäre. Auch seine Prinzessin Inge I. kann viel über den "positiven Stress" zu berichten. Die Herzlichkeit der Menschen mache auch den Schlafmangel wett, so Inge I. Dass man jeden Tag so viel Neues erlebt, macht auch dem GDKG-Kinderprinzen Dennis I. großen Spaß. Deshalb kann sich der 13-Jährige gut vorstellen, noch einmal Prinz zu werden, dann aber ein großer.
(20.01.2005) www.kamelle.de
Bonner Rundschau von 1.02.2005
Bonner Rundschau von 7.02.2005
Dransdorf/Lessenich: Das kleine Mariechen tat sich sichtlich schwer. Zwischen Techno und "Schau mir in die Augen" den richtigen Takt für die Choreografie zu halten, gestaltete sich schwierig. Dennoch: Sie schlug sich wacker und bereitete den Zuschauern entlang des Zugweges in Dransdorf sichtlich viel Freude. Mariechen sämtlicher Couleur waren am Samstag in Dransdorf vertreten; und musizierende Mexikaner, Cowboys und Indianer, Vogelscheuchen, das Dransdorfer Gruselkabinett, Piraten, Sonnenblumen, Clowns und Teufel brachten es zusammen auf "staatse" 1 500 Zugteilnehmer.
Die Jecken auf diesem Wagen beim Dransdorfer Zoch machen um die tollen Tagen vielleicht einen Zirkus. Foto: Engels
"Es hat alles - dank der vielen Helfer - reibungslos geklappt. Und: Wir sind im Trockenen fertig geworden", strahlte der Pressesprecher der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft (GDKG), Hans Krämer am Schluss über das ganze Gesicht. Seine Erleichterung war ihm deutlich anzumerken.
Prächtig geschmückt zieht auch dieser Wagen beim Dransdorfer Zoch an St. Antonius vorbei. Foto: Engels
Auch die Bonner Gehörlosen Karnevalsgesellschaft war - nach erstmaliger Teilnahme im vergangenen Jahr - wieder mit einem bunten Wagen vertreten. An der Dransdorfer Kirche St. Antonius moderierte eine Gebärdendolmetscherin den Veedelszoch. Alleine die GDKG stellte zwölf Wagen. Da wurde ordentlich zwischen Herren- und Damensenat getrennt, die Tollitäten aus der letzten Session - traditionell im "Jahr danach" noch einmal dabei - warfen ebenso reichlich Kamelle wie die amtierenden Regenten. Bert I. und Brigitte I. sowie das Kinderprinzenpaar Andreas II. und Michaela II. hatten zunächst zum Prinzenempfang in die Sparkasse geladen, draußen stieg das Biwak, bevor es zum echten Highlight der jecken Jahreszeit ging.
Seit Jahren dabei: Die Anwohner der Koernickestraße, die getreu dem Motto des Lessenicher Zochs ganz auf Kultur eingestellt sind. Foto: Frommann
In Lessenich/Meßdorf hatten sich die Jecken ebenfalls zunächst beim Biwak des Meßdorfer Karnevalsclubs (MKC) im Wendehammer an der Martin-Legros-Straße in Stimmung gebracht.
Der Meßdorfer Kindergarten bildete die "bunte Ouvertüre" des Zuges. Über 50 kleine Clowns wuselten den anderen 32 bunten Gruppen voran. Als ebenfalls besonders farbenprächtig fielen die "Wundertüten" ins Auge. Bei ihrer elften Zugteilnahme nahmen sie nicht - wie andernorts häufig zu sehen - den Euro aufs Korn. Vielmehr präsentierten sie sich als europäische Mischung und zeigten sich stolz in ihren diversen Landestrachten.
Seine helle Freude an dem rheinischen Treiben hatte Jupp Hain. Er hatte, unter anderem wohl für die weiteste Anreise, im Rahmen des Biwaks den Sessionsorden des MKC erhalten. Der Mann kam immerhin vom anderen Ende der Erde - aus Sydney im fernen Australien.
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